| | | 19.12.2025 RHEIN-MAIN-LINK-NEWSLETTER |
| | Liebe Leserinnen und Leser, ein ereignisreiches Jahr 2025 liegt hinter uns – für das Projektteam des Rhein-Main-Links war es ein Jahr voller Fortschritte und intensiver Arbeit. In unseren Planungsbüros wurde mit viel Energie daran gearbeitet, den Verlauf unserer Erdkabeltrasse Schritt für Schritt zu optimieren und verfeinern. Grundlage dafür waren sowohl die Erkenntnisse aus unseren Voruntersuchungen als auch Ihre wertvollen Hinweise, die wir in zahlreichen Gesprächen erhalten haben. Die Zahlen sprechen für sich: 32 eigene Dialogveranstaltungen mit mehr als 2500 Teilnehmer*innen, bei denen wir Rede und Antwort standen. Hinzu kommen hunderte Fachgespräche, insbesondere mit unseren Ansprechpartner*innen bei den Städten und Gemeinden entlang des geplanten Trassenverlaufs. Die Planungen der Trasse sind inzwischen weit fortgeschritten. Für jeden Planfeststellungsabschnitt legen wir in den kommenden Wochen einen Trassenverlauf fest, den wir 2026 mit der Abgabe der Planfeststellungsunterlagen bei der Bundesnetzagentur einreichen werden. Auch bei der Suche nach den geeigneten Standorten für die Konverter sind wir einige Schritte weitergekommen. Wir haben für die vier Endpunkte im Raum Bürstadt, Hofheim, Kriftel und Biblis jeweils einen Standortbereich ermittelt. In den kommenden Wochen möchten wir planerisch festlegen, auf welchen konkreten Flächen die Konverter tatsächlich gebaut werden sollen. Bevor wir diese wichtigen Meilensteine erreichen, werden wir Sie wie gewohnt auf Bürgerinfomärkten über den finalen Planungsstand informieren. Wir freuen uns schon jetzt auf den offenen und konstruktiven Austausch mit Ihnen – auch 2026 möchten wir den Dialog auf Augenhöhe fortsetzen. Wir wünschen Ihnen erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr! Ihr Rhein-Main-Link Team | |
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| | | | Kontaktdaten unserer Projektsprecher*innen Jonas Knoop Projektsprecher Hessen +49 1525 4540968 Jonas.Knoop@amprion.net Mariella Raulf Projektsprecherin Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen +49 152 28836829 Mariella.Raulf@amprion.net | |
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| | | | | Ausblick auf das kommende Jahr |
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| | Auch im Jahr 2026 werden wir mit unseren Voruntersuchungen vor Ort sichtbar sein. Zahlreiche Baugrunduntersuchungen stehen noch aus und werden sich bis ins Jahr 2027 hineinziehen. Wir werden zudem Flächen auf mögliche archäologische Funde und Kampfmittel überprüfen. Parallel dazu arbeiten unsere Trassen- und Umweltplaner*innen an den Planfeststellungsunterlagen. Diese möchten wir im Laufe des Jahres Schritt für Schritt bei der Bundesnetzagentur für insgesamt zehn Planfeststellungsabschnitte einreichen. Den Auftakt bildet der nördlichste Abschnitt in Niedersachsen (NI1), für den wir im März die Unterlagen abgeben. Den Abschluss der Unterlageneinreichung planen wir fristgerecht Ende November mit dem hessischen Abschnitt HE4. Diesen formalen Prozess begleiten wir wie gewohnt mit einem umfangreichen Bürgerdialog. Frühzeitig werden wir mit Bürgerinfomärkten in die Regionen kommen. So stellen wir sicher, dass alle Interessierten die Möglichkeit bekommen, frühzeitig informiert zu werden und mit uns erneut in den Austausch zu treten. Für die Menschen, über deren Flächen die Erdkabeltrasse von uns geplant worden ist, beginnt im nächsten Jahr ein weiterer wichtiger Schritt: die Verhandlungen zu den Leitungsrechten. Dabei treten wir in den Austausch mit Flächeneigentümer*innen und Bewirtschafter*innen, deren Grundstücke wir für den Bau und die Kabelverlegung nutzen möchten. In der zweiten Jahreshälfte 2026 erwarten wir voraussichtlich in dem nördlichsten Planungsabschnitt in Niedersachsen bereits den ersten Erörterungstermin durch die Bundesnetzagentur. Dieser findet nach einer öffentlichen Konsultation durch die Bundesnetzagentur statt, bei der sowohl Träger öffentlicher Belange als auch Privatpersonen Stellungnahmen zur vorgelegten Planung verfassen können. Auf dem Erörterungstermin können alle Personen und Institutionen, die eine Stellungnahme abgegeben haben, zusätzlich persönlich ihre Argumente vortragen. In den übrigen Abschnitten folgen die Erörterungstermine Ende 2026 oder im Jahr 2027. | |
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| | | | | | Der Internetauftritt des Rhein-Main-Links präsentiert sich ab sofort in einem neuen Design. Die Inhalte unserer Projektwebseite sind nun in die Unternehmenswebseite von Amprion integriert. Damit treten alle Netzausbauprojekte künftig einheitlich auf und sind an einem Ort zu finden. Das verbessert die Übersichtlichkeit für alle Nutzer*innen, da die benötigten Informationen sich schneller und gezielter finden lassen. Dank des modernen Designs und einer intuitiven Navigation können die Inhalte künftig auch über mobile Endgeräte deutlich einfacher genutzt werden. Für Sie bleibt jedoch alles Wesentliche gleich: Die Webseite ist weiterhin unter dem bekannten Link rhein-main-link. de erreichbar und bietet wie gewohnt alle Informationen rund um das Projekt. | |
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| | | | | | | Der Rhein-Main-Link wird aufgrund der Größe des Projektes und der hinzukommenden weiteren Gewerke neu organisiert. Ab dem 1. Februar 2026 wird es eine Gesamtprojektleitung bestehend aus drei Personen für verschiedene Schwerpunkte geben. Die Gesamtprojektleiter*innen für den Rhein-Main-Link werden dann Amina Karam (Genehmigung/Tiefbau), Paul Scharton (Kabel) und Alexander Naumann (Konverter) sein. Dr. Dominik Stunder wird Amprion-intern wechseln und zukünftig alle Freileitungsprojekte in unserem Netzgebiet verantworten. | |
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